Mag. Christian Puluj

Producer. Drehbuchautor. Gestalter.

Jahrgang 1961. Energisch, impulsiv, grüblerisch.

Christian Puluj zählt zu den wahrhaft vielseitigen Persönlichkeiten der Branche. Mit dem Talent und dem know how ausgestattet, sich auf ein breites Spektrum journalistischer und filmischer Herausforderungen einlassen zu können, findet man seine Signatur unter Werken unterschiedlichster Zielsetzung und Machart. Eigenständigkeit, der Drang zu Tiefe und Erkenntnis sowie kraftvolle Präsentation zeichnen seine Arbeiten aus.

Nach journalistischen Lehrjahren bei APA, FALTER und KURIER ging Puluj zum ORF, wo er gefragter Redakteur, Drehbuchautor und Gestalter wurde. Zwischen 1998 und 2004 arbeitete er für die Sendung AKTENZEICHEN XY; von 1998 bis 2001 war er Programmentwickler und Leitender Redakteur der Sendung ADVENTZEIT. Ab 1999 schrieb er Drehbücher für die Serie HEIMAT – Präsentiert von Horst Friedrich Mayer. Und wurde deren Leitender Redakteur. „Eine meiner wichtigsten Erfahrungen im TV-Geschäft“, wie Puluj mit tiefer Verehrung für den mittlerweile verstorbenen Präsentator und Freund „HFM“ sagt.

Seit 2000 war Puluj Gestalter für die Sendungen SCHÖNER LEBEN, WIE DAS LEBEN SO SPIELT, BILDERBUCH ÖSTERREICH, INS LAND EINISCHAUN, ERLEBNIS ÖSTERREICH, ÖSTERREICH BILD, HELP-TV, HELP-TV SPEZIAL, THEMA, TATSACHEN, MYSTERY und WIR SIND EUROPA. Zwischen 2003 - 2004 war er als Redakteur, Autor und Regisseur des TV-Magazins SPURLOS, präsentiert von Peter Resetarits, tätig.

2006 gestaltete er für die TV-Reihe KULTUR-UNIVERSUM einen viel beachteten Film über das Barock-Juwel Schloß Hof im niederösterreichischen Marchfeld. Eine Reihe von Wirtschaftsfilmen stammt ebenfalls aus seiner Hand. 2008 erreichte einer dieser Filme die Endausscheidung für den Staatspreises für Wirtschaftsfilm der WKO.

Ich mache kein Hehl aus meiner Lust-Betontheit. Ich versuche, ja dränge danach, mit Lust an alles, was ich tue, heranzugehen. Mit Wollust, wenn mir danach ist. An´s Schreiben, an´s Drehen, an´s Inszenieren. Fehlt die Lust, fehlt der Sinn!

„Schreibe“ ich Drehbücher? Nein, in gewisser Hinsicht „male“ ich sie. Eine bunte Skizze, eine Vorlage. Mir geht es nicht darum, Wort für Wort im Film wiederzufinden. Aber darum, daß der Vision, die ich im Script manifestiere, entsprochen wird!

Sehen wir die Dinge, wie sie wirklich sind? Oder nur, wie es uns möglich ist? Ich habe meine Tätigkeit beim Film immer als Versuch gesehen, die Botschaft hinter den Ereignissen zu verstehen und weiterzugeben, als Dolmetsch nutzbringender Gedanken.